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Das Thema "Instandhaltung von Verbauungen, Strategien einst und jetzt, Auswirkungen auf die Raumplanung" beschäftigte Anfang Oktober 2009 ca. 20 KollegInnen nahezu aller Vereinsgruppen in Obervellach im Kärnter Mölltal.
Am Beispiel des Kaponigbaches wurden die anstehenden Fragen bei der Instandhaltung bestehender Schutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Gefahrenzonenplanung intensiv erörtert und Lösungsmöglichkeiten bzw. Vorgangsweisen für die Zukunft gesucht.
Mit der Kärntner Maßnahmendatenbank und der Wildbachbetreuung Tirol konnten richtungsweisende Best-practice-Beispiele aufgezeigt und vorgestellt werden.
Einmal mehr zeigte sich, dass die Studienreisen als Zukunftswerkstatt im Bereich Schutz vor Naturgefahren fungieren.
Eine detaillierte Dokumentation erfolgt im Heft 165 der Zeitschrift Wildbach- und Lawinenverbau. |
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Das Programm der Studienreise:
Donnerstag, 01.10.2009:
Vorträge:
- Einführung in das Einzugsgebiet des Kaponigbaches
- Die Anfänge der Verbauungsmaßnahmen am Kaponigbach der Gde. Obervellach und die WLV
- Weitere Verbauungsmaßnahmen am Kaponigbach, insbesondere das Verbauungsprojekt 1999, Projektierung und Umsetzung der Maßnahmen
- Stand der Gefahrenzonenplanung
- Vorstellung des Maßnahmenatlas am Beispiel des Kaponigbaches
anschl. Begehung des Einzugsgebietes
- Besichtigung der Konsolidierungen im Steggraben und Wildschkitzenbach
- Errichtung von zusätzlichen Maßnahmen in Folge des Wildholzeintrages durch den Sturm Paula im Jänner 2008
Diskussion über unterschiedliche Verbauungskonzepte und Instandhaltungsstrategien
Freitag, 02.10.2009
Vortrag: Aufbau und Funktion des Bauwerkskatasters der Sektion Kärnten, ein GIS-Tool zur Erfassung und Bewertung des Zustandes von Schutzbauwerken
Vortrag: Wildbachbetreuung in Tirol
Diskussion über die Kommunikation mit Betroffenen
Abschlussdiskussion und Ausblick |
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