Modellierung von Naturgefahren-Prozessen
Modeling of natural hazard processes

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Heft 169, September 2012, 76. Jahrgang

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Hübl Johannes

Anwendungsbereich und Grenzen der Prozessmodellierung von gravitativen Naturgefahren in Praxis und Wissenschaft

Naturgefahren sind das Ergebnis natürlicher Prozesse, die in ihrer komplexen Gesamtheit zumeist nicht nachvollzogen werden können. Deshalb bedient man sich einer vereinfachten Darstellung der Realität, eines Modells, das einerseits eine Erklärung des Phänomens, aber auch eine Prognose über das zukünftige Verhalten des Systems ermöglichen sollte. Eingangsdaten, Modellparameter und Modellstruktur stecken die Anwendungsmöglichkeiten von Modellen ab. Vom Anwender solcher Modelle ist zu fordern, dass die Ergebnisse von Modellberechnungen auf ihre Plausibilität überprüft werden und die Qualität der Modellierung durch eine entsprechende Dokumentation der Phasen des Modellierungsprozesses nachgewiesen wird.

Modelling of natural hazards in science and practice: scope and limits of application

Natural hazards are the result of natural processes of high complexity within a non-linear system. The interrelation of all those elements is difficult to trace, therefore simplified concepts are introduced to find explanations for phenomena of natural hazards und to facilitate statements about the future behaviour of the system. Input data, parameter and structure of the model confine the application of models. The users of models are requested to verify the modelling results by a plausibility check and to enhance the quality of modelling procedure by documenting all relevant steps.

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DI Dr. Hübl Johannes
Universität für Bodenkultur, Institut für Alpine Naturgefahren und Forstliches Ingenieurwesen, Arbeitsbereich: Wildbach, Lawine, Steinschlag
Peter-Jordan-Straße 82
1190 Wien