Wildbach- und Lawinenverbauung in Bayern
Torrent and avalanche control in Bavaria

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Heft 159, August 2008, 72. Jahrgang

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Das integrale Wildbachschutzkonzept Oberallgäu - Innovative Werkzeuge für die Prävention von Wildbachgefahren

Aufgrund der großen Hochwasserereignisse der letzten Jahre im Allgäu (Bayern, Deutschland) wird für die Illerzuflüsse ein „Integrales Wildbachschutzkonzept“ erarbeitet. Als Teil dieses Projektes wurden für die Einzugsgebiete Trettach und Stillach Hochwassersimulationen sowie Abschätzungen des Feststofftransports mit dem Modell PROMABGIS durchgeführt. Aus der Bewertung verschiedenster Szenarien wurden Bemessungsabflüsse festgelegt und darauf aufbauend Auswirkungsbereiche für Oberstdorf ausgewiesen. Es zeigte sich dabei, dass nur eine integrative Bearbeitung unter Einbezug aller zur Verfügung stehender Informationen wie Pegelkollektive, Niederschlagsaufzeichnungen, Starkregenauswertungen etc. in Kombination mit einer prozessorientierten Erhebung des Naturrauminventars zu plausiblen Ergebnissen führt. Bestehende Bemessungsansätze, welche nur auf die extremwertstatistische Auswertung von Pegelmessungen basieren, können das Gefährdungspotential nicht ausreichend fassen und greifen zu kurz.

The integral torrent protection concept Oberallgäu. Innovative tools for the hazard prevention

Encouraged by severe flood events over the last years in the Allgäu region (Bavaria, Germany) an integral protection-concept against torrent hazards (“Integrales Wildbachschutzkonzept”) is going to be developed. As part of this project runoff simulations as well as estimations of sediment transport have been carried out using the model PROMABGIS. Based on the evaluation of various scenarios runoff events have been defined which were used to determine effected areas for the city of Oberstdorf. Doing that it turned out, that only an integrative approach including all available sources of information like gauge data, precipitation measurements, heavy rainfall analysis etc. in combination with a process-oriented survey of the natural inventory of the catchment area will result to feasible outputs. Hence it has to be pointed out that established approaches based only on gauge data and the statistics of extremes are not capable for an integrated examination of hazard potentials derived from flooding.

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