Lawinenwinter 1999 - Erfahrungen und Konsequenzen in den Alpen, Tagung - 18.-20.06.2009, Galtür
Avalanche Winter 1999 – Experiences and Consequences in the Alps, Conference - June 18-20, 2009, Galtür, Austria

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Heft 162, Juni 2009, 73. Jahrgang

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Pet'o Jan

Der Lawinenwinter 1998/99 in der Slowakei und der Aufbau eines automatischen Messnetzes in der Tatra

In den Hochgebirgslagen der Slowakei entstand die dauernde Schneedecke schon Anfang November 98. Unter dem Einfluss von Erwärmung Mitte November und der darauffolgenden Temperaturabnahme bildete sich eine ideale Gleitfläche für kleinere Schneebretter, die die Hauptursache der Bergsteigerlawinenunfälle im November und Dezember 98 waren. Die mit starkem Nordwestwind verbundenen ausgiebigen Schneefälle in den Hochgebirgslagen verursachten im Februar und März 1999 mehrere Lawinenunfälle und Schadenlawinen. Der Verlauf der Meteodaten im Winter 1998/99 aus der Messstation Jasná (1185 m .ü. M., Lawinenwarnzentrale des slowakischen Bergrettungsdienstes, Niedere Tatra) befindet ist in Abbildung 1 zu sehen. Im Winter 1998/99 haben wir in der Slowakei keine extremen Schneehöhen registriert. Das Wintermaximum (87 cm) erreichte die Gesamtschneehöhe am 17.2.1999, aber das waren nur 65% des absoluten Maximums (133 cm) vom 2.1.2006.

 

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Pet'o Jan
Horská Záchranna Sluzba, Stredisko Lavinovej Prevencie
Jasná 84
3251 Demänovská Dolina, Slovakia