30 Jahre Gefahrenzonenplan

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Heft 152, Jänner 2005, 69. Jahrgang

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Loat Roberto

DIE GEFAHRENZONENPLANUNG IN DER SCHWEIZ

Naturgefahren spielen seit jeher eine wichtige Rolle in der Schweiz. Seit Jahrhunderten unternehmen der Bund, die Kantone und die Gemeinden große Anstrengungen um deren negative Folgen zu begrenzen. Trotzdem stiegen die Schäden kontinuierlich an. Auch wenn die absolute Sicherheit nie erreicht werden kann, so wurden in den letzten Jahren auf dem Weg weg vom traditionellen technischen Schutzbau hin zum integralen Risikomanagement doch deutliche Fortschritte erzielt. Dabei müssen Maßnahmen der Vorbeugung, Bewältigung und Regeneration gleichwertig umgesetzt werden. Die Raumplanung leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Prävention. Ein Restrisiko wird allerdings immer bestehen bleiben. Die Abwägung sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte im Rahmen der Maßnahmenplanung führt schließlich zu einem nachhaltigen Risikomanagement.

Hazard-zone mapping in Switzerland

Since ever natural hazards are an element in the everyday life of Switzerland. For centuries, the federal government, the cantons and the municipalities have been made considerable efforts to lessen their effects. But still, damages increased at an alarming rate. Admittedly, absolute safety cannot be achieved, but great strides forward have been made in the past few years on the road from conventional hazard protection to integrated management of risk. The latter approach is based on a balanced equilibrium of preparedness, responsive and recovery measures. A residual risk, which is based on social, economical and ecological criteria of well-being, must thereby be accepted. This ultimately leads to sustainable management of risk.

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Loat Roberto
Bundesamt für Wasser und Geologie BWG
Biel