Modellierung von Naturgefahren-Prozessen
Modeling of natural hazard processes

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Heft 169, September 2012, 76. Jahrgang

Holen Sie sich einen Kleinen Einblick aus unserem Aktuellem Journal

Dorren Luuk , Loup Bernard , Raetzo Hugo

Einsatz von Modellen in der Schweizer Sturzgefahrenbeurteilung

In der Schweiz bilden numerische Modellierungen ein unentbehrliches Hilfsmittel bei der Beurteilung von Sturzgefahren. In diesem Artikel präsentieren wir, wie diese Gefährdung in der heutigen Praxis berücksichtigt wird und welche Rolle die Modelle einnehmen. Zu Beginn behandeln wir die Schweizer Anforderungen und den Arbeitsablauf bei der Beurteilung von Sturzgefahren. Dabei diskutieren wir Aspekte der Transparenz bei der Anwendung von Modellen, sowie Vorteile und Beschränkungen von verschiedenen 2D und 3D Modellen. Unser Fazit ist, dass die Durchführung der Sturzmodellierung der Aufgabenstellung angepasst werden muss. Die Rolle des Modellbenutzers ist entscheidend für die Gefahrenbeurteilung. Darum soll klarer und nachvollziehbarer festgehalten wird, welche Grundlagen, Annahmen und Überlegungen zur Sturzgefahrenbeurteilung geführt haben.

Application of models in Swiss rockfall hazard analyses

In Switzerland, numerical models are an indispensable tool in the evaluation of rockfall hazards. In this article we present how rockfall hazards are being assessed in today's practice in Switzerland as well as the role played by models in this process. Therefore we present the Swiss requirements for hazard assessment, as well as a work flow for rockfall modelling. We discuss aspects of transparency in the use of models and the advantages and limitations of various 2D and 3D models. Our conclusion is that the realisation of a rockfall modelling study needs to be adjusted to the scope of the hazard analysis. The role of the model user is crucial for the outcomes of the hazard assessment. Therefore, it needs to be declared on which assumptions, considerations and agreements a rockfall hazard assessment has been performed.

Bei Fragen zu diesem Artikel wenden Sie sich bitte direkt an den Autor:
Prof. Dr. Dorren Luuk
Berner Fachhochschule Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften, HAFL, Abteilung Waldwissenschaften
Länggasse 85
CH-3052 Zollikofen
Dr. Loup Bernard
Bundesamt für Umwelt BAFU, Abt. Gefahrenprävention
3003 Bern, SUI
Dr. Raetzo Hugo
Bundesamt für Umwelt BAFU - Abt. Naturgefahrenprävention
3003 Bern, SUI