Südtirol - Abteilung Wasserschutzbauten
South Tyrol - department of water protection works

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Heft 161, April 2009, 73. Jahrgang

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Walder Philipp

Entwicklung der Hochlagenbegrünungen in den letzten drei Jahrzehnten

In der Abteilung Wasserschutzbauten der Provinz Bozen – Südtirol wurden vor über 30 Jahren die ersten Versuche angestrengt, geeignete Saatgutmischungen für Begrünungen in Hochlagen oberhalb der Baumgrenze zu finden. Durch zahlreiche Versuche und das Sammeln von autochtonem Saatgut konnte eine optimale Saatgutmischung erstellt werden. Als Begrünungsmethoden eigneten sich die Bitumen-Strohdecksaat sowie die einfache Mulchsaat am besten, da sie dem Saatgut den besten klimatischen und mechanischen Schutz bieten. Trotz der unumstrittenen Erfolge in der Vergangenheit ist die Anzahl der Begrünungen stark rückläufig. Neben finanziellen Gründen trägt vor allem eine veränderte Sichtweise zu diesem Rückgang bei. Im Vordergrund steht auch auf diesem Gebiet die Kosten-Nutzen- Analyse. In Zukunft werden vor allem jene Begrünungsmaßnahmen bevorzugt, welche – im Sinne der Gefahrenzonenplanung – zu einer Reduktion der Gefährdung eines bestimmten Schadenspotenzials führen.

Development of revegetation projects in subalpine areas in the last three decades

About 30 years ago, the department of water protection structures in the province of Bozen the first attempts were made to find appropriate seed-mixtures for the revegetation of eroded areas above the timberline. With numerous experiments and the collection of local seeds, it was possible to obtain an optimal seed mixture. The best revegetation methods resulted from bitumen straw seeding and mulch seeding because they provide the seed with the best climatic and mechanic protection. Despite the great success in the past, the quantity of revegetation projects is decreasing rapidly. Besides the financial aspect, a change in perception is also leading to this decrease. Nowadays, even in the sector of natural hazards and civil protection, the cost-benefitanalysis plays a decisive role. In the future, the refoliaging projects which reduce a specific potential for damage will be preferred – for the benefit of hazard zone planning.

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Dr. Walder Philipp
Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord
Cesare-Battisti-Straße 23
Bozen