Feststofftransport und Sedimentmanagement
Sediment Transport and Management

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Heft 177, Juli 2016, 80. Jahrgang

Holen Sie sich einen Kleinen Einblick aus unserem Aktuellem Journal

Braito Stefan , Mayer Karl , Wagner Peter , Rimböck Andreas

Ermittlung von Wildbachgefährdungsbereichen in Bayern: Abschätzung des Geschiebezuschlags

Am Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) wurde eine standardisierte Methode zur Bestimmung

des Geschiebezuschlags entwickelt. Dabei wird das Zusammenspiel von Geschiebepotential

und Geschiebetransport betrachtet, um die Größenordnung des Geschiebezuschlags

festzulegen. Dieser wird als Faktor GZ ausgedrückt. Die Vorgehensweise greift auf flächendeckend

verfügbare Daten der relevanten topographischen, morphologischen, geologischen und

geotechnischen Eigenschaften des Geländes zurück. Durch Interpretation der Daten erfolgt

eine Erstabschätzung des Geschiebezuschlags, welche durch eine Geländebegehung verifiziert

und gegebenenfalls korrigiert wird. Die Quantifizierung sowohl des Geschiebepotentials, als

auch des Geschiebetransports erfolgt über einen Fragenkatalog mit standardisierten Antworten.

Die Gestaltung des Fragenkatalogs stellt dem Bearbeiter eine systematische Vorgehensweise bereit

und schafft gleichzeitig eine Vergleichbarkeit der ermittelten Ergebnisse. Ergänzend wurde

ein Arbeitsblatt zur Berechnung der Transportkapazität bereitgestellt. Die Anwendung beider

Methoden ermöglicht eine Überprüfung der Plausibilität des Geschiebezuschlags.

Identifying mountain torrent hazard areas in Bavaria: Assessment of bed load coefficient

A standardized method to determine bed load discharge was developed by the Bavarian

environment agency. It regards the interaction between bed load availability and bed load

transport to establish the magnitude of bed load discharge, which is represented by the

bedload coefficient GZ and ranges between 1.05 and 1.4. The procedure makes use of

comprehensive data describing the topographical, morphological, geological and geotechnical

properties of the given terrain. A first assessment of the bed load coefficient is made through

an interpretation of the data and later verified or, if needed, corrected through a field survey.

Availability as well as transport of the are quantified using a standardized questionnaire. The

layout of the questionnaire offers experts a systematic procedure for determining the bed load

coefficient as well as a means of comparing the determined results. Additionally, a worksheet

has been elaborated for the calculation of transport capacity. The results of the bed load

coefficient calculations can thus be compared to the transport capacity.

Bei Fragen zu diesem Artikel wenden Sie sich bitte direkt an den Autor:
Dipl. Ing. Braito Stefan
Bayerisches Landesamt für Umwelt , Referat 61 Hochwasserschutz, alpine Naturgefahren
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg
Dipl. Geolog. Mayer Karl
Bayerisches Landesamt für Umwelt, Referat 61 Hochwasserschutz, alpine Naturgefahren
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg
Dipl. Ing. Wagner Peter
Bayerisches Landesamt für Umwelt , Referat 61 Hochwasserschutz, alpine Naturgefahren
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg
Dr.-Ing. Dr Rimböck Andreas
Bayerisches Landesamt für Umwelt, Referat 61 Hochwasserschutz, alpine Naturgefahren
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg