Verkehrsinfrastrukturen
Risk management for traffic routes

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Heft 171, Juni 2013, 77. Jahrgang

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Hagen Karl , Gwercher Anton

Erste Erfahrungen mit dem CDT (Communication and Decision Support Tool)

Im Rahmen des Naturgefahrenmanagements werden häufig raumrelevante Maßnahmen getroffen. Bei der Entscheidungsfindung müssen Experten Unterlagen zusammenstellen, aufbereiten und sowohl miteinander als auch mit Entscheidungsträgern und zunehmend auch mit den Betroffenen diskutieren. Zu diesem Zweck wurde am BFW ein Communication and Decision Support Tool (CDT) entwickelt und erstmals in der Praxis erprobt. Dabei zeigte sich, dass es auf die Fragen nach möglichen Anwendern, Einsatzbereichen, den Zielsetzungen sowie dem Umgang mit den gewonnenen Ergebnissen aufgrund der unterschiedlichen Einsatzbereiche keine allgemein gültigen Antworten gibt. Grundsätzlich fand bei den Praktikern der WLV der kommunikative Aspekt und die strukturierte Aufbereitung des komplexen Wirkungsgefüges von Naturgefahrenprozessen Anklang. Für notwendige Verbesserungen des Ansatzes in Richtung Praxistauglichkeit sind weitere Anwendungen und die Erfahrungen potenzieller Anwender notwendig.

First Experiences with the CDT (Communication and Decision Support Tool)

In the context of natural hazard management, measures often effect spatial planning. For decision- making, the role of the experts is to collect information, to prepare and to discuss this with other experts, with decision makers and, increasingly, with persons concerned. For this reason a Communication and Decision Support Tool (CDT) was developed at the BFW which has now been implemented for the first time. It turns out that there are no common valid answers to questions regarding potential users, operational area, the purpose of the approach and how to deal with the results because of the different application areas. Generally the communicative aspect and the well-structured preparation of the complex natural hazard systems appealed to the practitioners of torrent and avalanche control. Further improvement of the approach to user demands requires more applications in practise and the know-how of the potential users.

Bei Fragen zu diesem Artikel wenden Sie sich bitte direkt an den Autor:
DI Hagen Karl
Forstliche Bundesversuchsanstalt, Institut für Lawinen- und Wildbachforschung
Hauptstraße 7
1140 Wien
Ing. Gwercher Anton
Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Mittleres Inntal
Liebeneggstraße 11
6020 Innsbruck