Feststofftransport und Sedimentmanagement
Sediment Transport and Management

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Heft 177, Juli 2016, 80. Jahrgang

Holen Sie sich einen Kleinen Einblick aus unserem Aktuellem Journal

Anker Franz , Hübl Johannes , Kaitna Roland , Keuschnig Markus , Fegerl Ludwig

Geschiebetransport in Gletscherbächen der Hohen Tauern: Beispiel Obersulzbach

Der Siedlungsraum im Bereich der Sulzau im Gemeindegebiet von Neukirchen am Großvenediger

war seit jeher von der regen Wildbachtätigkeit des Obersulzbaches geprägt. Die leidvollen

Erfahrungen waren auch dafür ausschlaggebend, dass bereits vor über 100 Jahren mit der

Umsetzung erster Schutzmaßnahmen begonnen wurde. Durch die Verbauungsmaßnahmen der

Vergangenheit konnte ein veritabler Schutzgrad erzielt werden. Das steigende Sicherheitsbedürfnis

aber auch geänderte einzugsspezifische Rahmenbedingungen erfordern eine Weiterentwicklung

der bisherigen Schutzkonzepte. Exemplarisch soll das Beispiel der Massenbewegung

am Sattelkar im hinteren Einzugsgebiet des Obersulzbaches vorgestellt werden; ein Phänomen,

das möglicherweise mit klimatischen Änderungen in Verbindung steht und eine neue Herausforderung

für den Schutz vor Naturgefahren im alpinen Bereich bedeutet.

Bedload transport in a glacier-torrent of the Hohen Tauern: Case study Obersulzbach

The settlement of Sulzau in the municipality of Neukirchen am Großvenediger was always

influenced by torrent activity of the Obersulzbach. The painful experiences were responsible

for the implementation of mitigation measures in the last 100 years. With these mitigation

measures a veritable degree of protection could be achieved. The increasing need for safety

but also altered catchment surrounding conditions require a further development of the

existing mitigation measures. This case study presents the mass movement in Sattelkar area in

the upper part of the catchment, which is a phenomenon probably due to climatic changes

and presents a new challenge for the protection against natural hazards in the Alpine area.

Bei Fragen zu diesem Artikel wenden Sie sich bitte direkt an den Autor:
DI Anker Franz
WLV Pinzgau
Schmittenstraße 16
5700 Zell am See
DI Dr. Hübl Johannes
Universität für Bodenkultur, Institut für Alpine Naturgefahren und Forstliches Ingenieurwesen, Arbeitsbereich: Wildbach, Lawine, Steinschlag
Peter-Jordan-Straße 82
1190 Wien
Ass. Prof. DI Dr. Kaitna Roland
Universität für Bodenkultur Institut für Alpine Naturgefahren
Peter Jordanstraße 82
1190 Wien
B. rer. nat. Msc. Keuschnig Markus
Geoconsult ZT GmbH
Hölzlstraße 5
5071 Wals bei Salzburg
Mag. Fegerl Ludwig
Referat Landesgeologischer Dienst
Michael-Pacher-Straße 36
5020 Salzburg