Aus der Praxis - Für die Praxis
From Practice to Practice

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Heft 176, Dezember 2015, 79. Jahrgang

Holen Sie sich einen Kleinen Einblick aus unserem Aktuellem Journal

Hofer Mathias , Sauermoser Siegfried

Gleitschneeschutz als waldbauliche Maßnahme

Gleitschneeschutz in Form von verschiedenen technischen Maßnahmen ist keine Lawinenverbauung

und wird vorwiegend als waldbauliche Maßnahme bzw. forstliche Begleitmaßnahme

zum Schutze von Aufforstungen eingesetzt. Neben dem starken Einfluss von Pathogenen und

diversen abiotischen Faktoren stellt vor allem der Einfluss durch Kriech- oder Gleitschnee ein

hohes Risiko für das Gelingen einer Hochlagenaufforstung dar. Ziel der schneedeckenstabilisierenden

Maßnahmen an steilen Hängen ist die Verringerung der Bewegungen der Schneedecke

und innerhalb der Schneedecke und damit auch die Reduktion von schneemechanischen

Kräften, welche zu großen Schäden an Forstpflanzen führen können. Im folgenden Beitrag

sollen die wichtigsten in den Tiroler Gebietsbauleitungen verwendeten Gleitschneeschutzmaßnahmen

kurz beschrieben und die Funktionalität sowie Vor- und Nachteile dargestellt werden.

Auch die historische Entwicklung des Gleitschneeschutzes wird kurz dargestellt.

Bei Fragen zu diesem Artikel wenden Sie sich bitte direkt an den Autor:
Ing. Hofer Mathias
Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol, Gbl Mittleres Inntal
Josef Wilbergerstr. 41
6010 Innsbruck
DI Sauermoser Siegfried
Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol
Wilhelm Greil Strasse 9
6020 Innsbruck