Lawinenwinter 1999 - Erfahrungen und Konsequenzen in den Alpen, Tagung - 18.-20.06.2009, Galtür
Avalanche Winter 1999 – Experiences and Consequences in the Alps, Conference - June 18-20, 2009, Galtür, Austria

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Heft 162, Juni 2009, 73. Jahrgang

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Katastrophenmanagement in Tirol – Landeswarnzentrale

Das bundesweite Vorhaben sieht in allen österreichischen Bundesländern je eine Landeswarnzentrale und im Bundesministerium für Inneres in Wien eine Bundeswarnzentrale vor. Die Notwendigkeit solcher Landeswarnzentralen wird noch untermauert mit dem Auftrag zur Errichtung eines bundesweiten Warn- und Alarmsystems. Aufgrund einer Vereinbarung zwischen den Bundesländern und dem Bund über den Aufbau und Betrieb eines Warn- und Alarmsystems gemäß Art. 15a BVG vom 4. Juni 1987 sind bei den Ländern unter anderem Landeswarnzentralen mit der Zielsetzung einer unverzüglichen und gezielten Warnung und Alarmierung der Bevölkerung und Hilfsdienste in Katastrophenfällen einzurichten. Die Landeswarnzentrale Tirol ist direkt im Alten Landhaus, zweiter Stock, Zimmernummer C203 und C204, Eduard-Wallnöfer-Platz 3, in Innsbruck untergebracht. Technisch an die Systeme der Landeswarnzentrale angebunden wurde der sogenannte Parissaal, welcher bei größeren Katastrophenereignissen vom Fach-Expertenstab der Landeseinsatzleitung genutzt wird. Das Personal der Landeswarnzentrale setzt sich aus drei hauptamtlichen Mitarbeitern, insgesamt 21 Journaldienstmitarbeitern und drei Zivildienern zusammen. Die Journaldienstmitarbeiter stehen für Wochenend- und Nachtdienste zur Verfügung und rekrutieren sich aus den Mitarbeiterstäben der Landesregierung. Hauptaugenmerk bei der Auswahl sind Vorkenntnisse im Bereich Zivilschutz und Katastrophendienst. Die Ausbildung der Permanenzdiensthabenden muss in Hinblick auf die umfangreichen Aufgaben der Landeswarnzentrale gründlich und fachorientiert erfolgen. Dies erfolgt durch die Landeswarnzentrale, durch Lehrgänge oder Informationsaustausch bei den Landeswarnzentralen anderer Länder, durch laufende Informationstagungen und Schulungen mit Verantwortlichen anderer Abteilungen und Institutionen sowie bei den Einsatzorganisationen.

Disaster management in Tyrol – Regional Alarm Center

 

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