Verkehrsinfrastrukturen
Risk management for traffic routes

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Heft 171, Juni 2013, 77. Jahrgang

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Vogl Arthur

Künstliche Lawinenauslösung oberhalb von Verkehrswegen und Siedlungen: Fallbeispiel Burgbach-Lawinen

Die künstliche Lawinenauslösung kam lange Zeit nur zur Sicherung innerhalb von Schigebieten zum Einsatz. 1993 wurde das erste Mal in Österreich dadurch eine Privatstraße geschützt. Diese Privatstraße führte von Sölden zum Ötztaler Gletscherschigebiet. 1996 folgte die Arlberg- Passstraße als erste öffentliche Straße. Aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen wurde von der Wildbach- und Lawinenverbauung Tirol, Gebietsbauleitung Oberes Inntal, erstmalig ein Schutzkonzept ausgearbeitet, welches neben Direktschutzmaßnahmen im unmittelbaren Siedlungsbereich auch eine künstliche Lawinenauslösung oberhalb davon beinhaltet. Im folgenden Beitrag wird anhand dieses konkreten Fallbeispiels versucht, die Durchführbarkeit einer solchen Schutzmaßnahme zu durchleuchten.

Artificial Triggering of Avalanches above Settlements and Traffic Routes: Example of Burgbach Avalanches

For a long time, artificial avalanche release was used only in ski areas. In Austria a private road was protected for the first time in 1993. The private road leads from Sölden to the Ötztal glacier ski area. In 1996 the first public road – the Arlberg Passstraße – followed. Due to economic considerations, a protection concept was worked out by the Austrian Service for Torrent and Avalanche Control, which includes not only direct protection measures in the settlement area but also an artificial avalanche release above it. The following article attempts to use this case study to investigate the feasibility of such a protective measure.

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DI Vogl Arthur
Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol
Wilhelm Greil Straße 9
6020 Innsbruck