Visionen im Lawinenschutz
Avalanche Protection - Visions

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Heft 179, Juli 2017, 81. Jahrgang

Holen Sie sich einen Kleinen Einblick aus unserem Aktuellem Journal

Jonsson Arni

Lawinen in Longyearbyen Svalbard 2015 und 2017

Longyearbyen, der Verwaltungssitz des Svalbard Archipels, ist den meisten Naturgefahren

ausgesetzt, die im Zuge des sich ändernden arktischen Klimas auftreten können. Lange bevor

die globale Erwärmung in der Arktis nachgewiesen werden konnte gab es schon die ersten

meteorologischen Anzeichen des sich ändernden Klimas in Form von Starkniederschlägen im

Winter 1995/1996.

Das Worst-Case-Szenario für Longyearbyen wäre eine Entwicklung des Klimas hin

zu einem norwegischen Küstenklima mit großflächigen und immer häufiger auftretenden

geologischen Prozessen.

Im Dezember 2015 und Februar 2017 waren Gebäude im Siedlungsgebiet Lia von

Lawinen betroffen. Der Lawinenabgang 2015 forderte zwei Todesfälle und durch die Ereignisse

beider Jahre entstanden beträchtliche Sachschäden.

Avalanches in Longyearbyen Svalbard 2015 and 2017

Longyearbyen, the administrative centre of the Svalbard archipelago, is facing most types of

natural hazards under a changing Arctic climate. The first indication in meteorological data of

a change in climate was a heavy rainfall midwinter 1995/96, years before global warming of

the Arctic was documented.

The worst-case scenario in Longyearbyen will be a change towards present day Norwegian

Coastal climate with corresponding large and more frequent geological processes. In

December 2015 and in February 2017 avalanches hit buildings at the Lia residential area.

There were two fatalities in the 2015 incident and caused extensive structural damages

in 2015 and 2017 incidents.

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Civ. Eng. Jonsson Arni
Norwegian Geotechnical Institute
Sognsveien 72
NO-0806 Oslo