Gefahren am Hang - Schutz vor Massenbewegungen
Protection against mass movements

Uploaded Picture
Heft 175, Juli 2015, 79. Jahrgang

Holen Sie sich einen Kleinen Einblick aus unserem Aktuellem Journal

Kulisch Helmut , Riedl Florian

Modellversuche zur Optimierung hydraulischer Komponenten des RHB Höttinger Graben

Der Stadtteil Hötting in der Stadtgemeinde Innsbruck war schon mehrfach von murartigen

Schadereignissen aus dem „Höttinger Bach” betroffen. Dessen hydrologisches Einzugsgebiet

beträgt 6,72 km² und liegt nördlich von Innsbruck innerhalb der Nordkette. Zur Minimierung

künftiger Überflutungsschäden wurde ein Hochwasserrückhaltebecken geplant und in der

Staubeckenkommission behandelt. Die geplante Staumauer ist 23 m hoch und enthält neben

zwei Grundablässen eine Wehrklappe (Stauwehr). Ein Schrägrechen und ein Wildholzrechen

schützen diese Komponenten vor mechanischer Zerstörung. Ein Tosbecken unterstrom der

Staumauer dissipiert die kinetische Energie des Wassers im Einstau- und Entlastungsfall. Die

hydraulischen Leistungen aller genannten Komponenten wurden im Modell messtechnisch ermittelt

und optimiert (KULISCH, 2012, 2013). Eine Zusammenfassung dazu beinhaltet dieser

Beitrag.

Model Experiments to Optimize Hydraulic Components of the Flood Retention Basin Höttinger Graben

Hötting is a district of Innsbruck which was flooded multiple by its torrent “Höttinger Bach”.

The catchment area incorporates 6,72 km². At this place a flood retention basin is planned to

reduce coming damages of Hötting. The retaining wall has an altitude of 23 m. It contains two

underflow weirs and one overflow wear gate. They are protected of damages by a sloped rake

and a drift wood rake. An energy dissipating basin is installed downstream of the retaining wall

to protect the adjacent brookbed of erosion. The hydraulic properties of all components were

determined and optimized by use of hydraulic experiments (KULISCH 2012, 2013). A summary

of these investigations is given in the article.

Bei Fragen zu diesem Artikel wenden Sie sich bitte direkt an den Autor:
Dr. Kulisch Helmut
Universität der Bundeswehr München Labor für Hydromechanik und Wasserbau
Werner-Heisenberg-Weg 39
85577 Neubiberg, Bayern
DI Mag. Riedl Florian
Forsttechnischer Dienst für Wildbachund Lawinenverbauung, GBL Mittleres Inntal
Josef Wilbergerstr. 41
6010 Innsbruck