Studienreise 2010 - Risiko im Bereich Schutz vor Naturgefahren, div. Beiträge
Study trip 2010 - Risk in the field of natural hazards, Contributions on several themes

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Heft 167, August 2011, 75. Jahrgang

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Drexel Andreas

Mur- und Hochwasserereignisse im Juli 2010 - Aufarbeitung und Erkenntnisse aus Sicht des Forsttechnischen Dienstes, Gebietsbauleitung Oberes Inntal

Im Zeitraum vom 10.–17. Juli 2010 wurde das Tiroler Oberland immer wieder von Unwettern heimgesucht. Heftige Gewitter, teilweise mit Hagel durchsetzt, führten zu „klassischen“ Wildbach- Schadereignissen wie Hochwässer mit starkem Geschiebetrieb und Muren. Speziell in der Nacht vom 12.07. waren das Stanzertal und das Paznaun betroffen. Neben den Sofortmaßnahmen zählt die Dokumentation und Analyse der Ereignisse sowie die Überprüfung der Wirkung der Verbauungen zu den unumgänglichen Tätigkeiten während und nach den Ereignissen. Die heurigen Muren und Hochwässer zeigen einerseits, wo das Gefahrenpotenzial richtig erkannt wurde, andererseits aber auch wo die Verbauungen und Gefahreneinschätzungen adaptiert werden müssen. Im Folgenden werden die Erkenntnisse aus den Ereignissen vom Juli 2010 anhand von Fallbeispielen aus dem Stanzertal und dem Paznaun beschrieben.

Debris flows and flood events of July 2010 - Reprocessing and conclusions of the Austrian Service for Torrent and Avalanche control, construction site management Oberes Inntal

In the period from the 10th to the 17th of July 2010, the Tyrolean Oberland was afflicted by torrential rain and hail. These thunderstorms led to typical torrential events like floods with strong bed load transport and debris flows. Especially the Stanzertal and the Paznaun valley were afflicted in the night of the 12th of that month. In addition to the urgent measures (organization of temporal measures for protecting jeopardized people) the documentation and analysis of the events as well - the permanent technical control offers essential tools for efficient disaster management. The practicality of the Austrian forest technical system was proven in summer 2010. Nevertheless there is still a need for improvement especially concerning the design of permanent measures and hazard mapping. The experiences from the previously mentioned events are summarized in the following documentation

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DI Drexel Andreas
Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung; GBL Bregenz
Rheinstraße 32/4
6900 Bregenz