30 Jahre Gefahrenzonenplan

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Heft 152, Jänner 2005, 69. Jahrgang

Holen Sie sich einen Kleinen Einblick aus unserem Aktuellem Journal

Egli Thomas

NATURGEFAHRENANALYSE UND GEBÄUDESCHUTZ

Das Wissen um den Gebäudeschutz gegen Naturgefahren ist alt. So sind etwa der Lawinenkeil oder die erhöhte, hochwassersichere Bauweise im Alpenraum verbreitete Bauformen. Die Aufgabe der Zeit ist es, dieses Wissen systematisch darzulegen und die Kenntnislücken durch gezielte Forschungen zu schließen. Normprüfungen ermöglichen die Schaffung von Qualitätsstandards für Produkte des Objektschutzes. Die ingenieurtechnische Konzeption und Bemessung kann nach denselben Grundsätzen erfolgen, wie dies für andere Einwirkungen (z.B. Wind, Schneelast, Erdbeben) seit Jahrzehnten der Fall ist. Ein großer Nachholbedarf besteht in der Verbreitung des Wissens um die Handlungsmöglichkeiten. Vor allem Architekten, welche die Gebäudekonzeption zusammen mit dem Bauherrn planen, müssen informiert sein über die Schutzmaßnahmen an Gebäuden. Diesbezügliche Bemühungen sind eine Daueraufgabe. Der Gebäudeschutz gegen Naturgefahren stellt eine eigenständige Disziplin dar, welche in der Ausbildung, der Forschung und im Praxisvollzug entsprechend einzubringen ist.

Natural Hazard Analysis and Building protection

Our knowledge of protecting buildings from natural hazards dates back a long way: avalanche wedges and elevated flood-proof buildings, for example, are commonplace constructions in the alpine region. Our objective is to systematically expound the principles already formed and then fill any gaps in our knowledge using the results of targeted research. Standardised tests permit the creation of quality norms for products used in building protection. Risk engineering can exploit the know-how used for decades to protect against other influences (eg. wind, snow pressure and earth-quakes) and apply the same principles for building design and conception. There is much work to be done in disseminating our accumulated knowledge of protection measures. This particularly applies to architects who are responsible for planning building design alongside the owner and who must be aware of building protection measures. This process must be sustained and on-going. Protecting buildings from natural hazards is an autonomous discipline which must be incorporated into training and research and likewise put into practice.

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Dr. Egli Thomas
Egli Engineering - Technologiezentrum
Lerchenfeldstraße 5
St. Gallen