Zustandserfassung, Instandhaltung und Sanierung von Schutzbauwerken der Wildbach- und Lawinenverbauung
survey of current-state, maintenance and reconstruction of protection measures in torrent and avalache control

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Heft 155, Juni 2007, 71. Jahrgang

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Risikofaktoren und Schadensursachen für permanente Lawinenschutzbauwerke

Die Lawinenereignisse von 1951 und 1954 waren der Startpunkt für den permanenten tech-nischen Lawinenschutz in Österreich und in der Schweiz. Vor 1951 wurden zwar vereinzelte Bauwerke wie Ebenhöhen, Ablenk- oder Auffangdämme errichtet, die wesentliche Innovati-on in diesem Bereich begann aber nach den vielen Schadlawinen der erwähnten Jahre, bei denen in Österreich 278 und in der Schweiz 117 Opfer zu beklagen waren. Die Eidgenös-sischen Richtlinien für den Stützverbau im Anbruchgebiet wurden im Jahre 1961 erstmals erlassen und liegen derzeit in der vierten Fassung vor. Zunehmend stellt sich die Frage der Lebens- und Wirkungsdauer vor allem jener Lawinenschutzmaßnahmen, welche ab den sechziger Jahren in großem Umfang meist in der Form von Verbauungen mit Stahlschneebrü-cken errichtet wurden. Alleine im Bundesland Tirol sind es ca. 300 km an Stahlstützwerken, wobei ein Teil davon bereits älter als 35 Jahre ist. Im Beitrag wird auf die wesentlichsten Schadensursachen eingegangen und ein Konzept für die künftige Qualitätssicherung zur Diskussion gestellt.

Risk factors and causes for damages in permanent Avalanche protection constructions

The avalanche events in the years 1951 and 1954 are considered as the starting point in developing avalanche supporting structures to protect against avalanches. Before this only small constructions on houses or small deflecting or catching dams were erected by the communities or the house owners. The avalanches in 1951 und 1954 caused 278 victims in Austria and 117 in Switzerland. The Swiss guidelines for avalanche protection in the starting areas were enacted first in the year 1961 and reworked thrice until now. About 300 km of steel snow bridges were erected in the last 50 years in Tyrol and the question of physical preservation and maintenance becomes more and more important. In the paper some of the most important reasons for damages are described and a proposal for future monitoring is discussed.

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