125 Jahre Wildbach- und Lawinenverbauung
125 years Torrent and Avalanche Control

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Heft 163, Juni 2007, 73. Jahrgang

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Kirnbauer Robert , Suda Jürgen

Rund um den Lebenszyklus von Schutzbauwerken: Schadenshäufigkeit, Zustandsbewertung und Dauerhaftigkeit

Der Lebenszyklus von Schutzbauwerken der Wildbach- und Lawinenverbauung kann durch technische und administrative Maßnahmen wesentlich beeinflusst werden: Regelmäßige Erhaltungsmaßnahmen verlängern die Lebensdauer und sichern langfristig die gewünschte Schutzwirkung. Erhaltungsmaßnahmen sind wie Neubaumaßnahmen mit Kosten verbunden. Das Ziel einer lebenszyklusbezogenen Kostenkalkulation ist die Optimierung der Investition in Schutzbauwerke (Neubau- und Erhaltungskosten) über die gesamte Lebensdauer. Als Grundlage für Lebenszyklusbetrachtungen benötigt man Daten aus der wiederkehrenden Inspektion der Bauwerke. Der Beitrag fasst das aktuelle Wissen über die Häufigkeit von Schäden an Wildbachsperren aus unterschiedlichen Baumaterialien und die Auswirkungen auf die zu erwartende Dauerhaftigkeit zusammen und gibt einen Überblick über den „Stand der Technik“ in der Inspektion und Zustandsbewertung von Schutzbauwerken.

All about the life-cycle of protection works: Frequency of damage, assessment of condition and durability

The life-cycle of torrent and avalanche control works may be significantly influenced by technical and administrative measures. Regular maintenance extends the lifetime of constructions and sustainably preserves the protective function. The target of a life-cyclerelated calculation of costs serves the optimization of investments in protection works (building and maintenance costs) over the whole lifetime. Data from recurring inspections of protection works is needed as a basis of a “life-cycle approach”. The article summarizes the actual knowledge concerning the frequency of damages at check-dams built of different materials and the effects on durability. Furthermore, an overview on the “state-of-the-art” in inspection and condition assessment is provided.

Bei Fragen zu diesem Artikel wenden Sie sich bitte direkt an den Autor:
Dr. Kirnbauer Robert
Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie, Technische Universität Wien
Karlsplatz 13/222
1040 Wien
PD DDI Dr. Suda Jürgen
alpinfra consulting + engineering gmbh
Lützowgasse 14
1140 Wien