Sektion Oberösterreich
Regional management Upper Austria

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Heft 156, Oktober 2007, 71. Jahrgang

Holen Sie sich einen Kleinen Einblick aus unserem Aktuellem Journal

Pürstinger Christian , Scherer Gerhard , Strauß Martin

Steinschlagschutz „X-treme“

In der Sektion OÖ hat die Errichtung von Verbauungssystemen zum Schutz vor Stein- und Blockschlägen eine lange Tradition. Wurde noch zu Beginn mittels stahlgepanzerten Lawinenstützwerken versucht, auftretende Steinschlagereignisse abzufangen, so begann bereits Ende der 80er-Jahre die Ära der flexiblen Steinschlagbarrieren in Drahtseilnetzbauweise. Nach anfänglichem Probelauf und Entwicklung diverser „Eigenbauweisen“ fanden aufgrund von Erfahrungen und Abschätzungen vor Ort Drahtseilnetzwerke mit Energieaufnahmekapazitäten von 350 kJ lange Zeit ihre Anwendung. Ende der 90er-Jahre lösten nach durchgeführten Steinschlagsimulationen und Berechnungen hochenergetische Steinschlagschutzsysteme die „350 kJ-Einheitsverbauung“ ab und dynamische Verbauungstypen mit Energieaufnahmen bis zu 3.000 kJ schützen seither Infrastruktureinrichtungen und dicht besiedelte Ortsteile im Inneren Salzkammergut sowie im Atterseegebiet. Dies soll exemplarisch anhand von 3 Beispielen aufgezeigt werden.

Rock fall control extreme

The construction of defence systems for protection against rock falls has a long tradition at the Regional Bureau of Salzkammergut. In earlier days steel armed avalanche braces were implemented in an attempt to reduce rock fall incidents. Since the end of the 1980s flexible rock fall barriers have been built in wire rope net constructions. After initial test runs and the development of several self-built constructions, wire rope net constructions with energy absorption capacities of 350 kJ were applied after a gaining a great deal of experience and performing a number of ratings on site. At the end of the 1990s according to the rock fall simulations and calculations performed, highly energetic stone fall defence systems replaced the 350 kJ-defense works. Since that time, dynamic defence structures with energy consumptions up to 3.000 kJ protect infrastructure facilities and densely populated areas in the Inner Salzkammergut and the Attersee region. This following 3 examples provide demonstrative examples of these occurrences.

Bei Fragen zu diesem Artikel wenden Sie sich bitte direkt an den Autor:
Pürstinger Christian
Institut für Alpine Naturgefahren und Forstliches Ingenieurwesen
Peter-Jordan-Straße 82
1190 Wien
Ing. Scherer Gerhard
DI Strauß Martin
Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Attergau und Innviertel
Atterseestraße 6
4863 Seewalchen am Attersee