Aus der Praxis - Für die Praxis
From Practice to Practice

Uploaded Picture
Heft 176, Dezember 2015, 79. Jahrgang

Holen Sie sich einen Kleinen Einblick aus unserem Aktuellem Journal

Pussnig Hanspeter , Diemling Martin

Verbauung von Steilgerinnen: Alternativen zu Holz- und Betonbauwerken anhand der Verbauung am Gsaritzerbach/Osttirol

Schon vor der Etablierung der Wildbach- und Lawinenverbauung wurden Steilgerinne gesichert,

ebenso wird seit Jahrzehnten versucht schadensverursachende Feststofffrachten im EZG

zu binden. Ausgelöst durch die intensiv geführten Diskussion hinsichtlich der Deponierung

von Feststoffen (iSd Abfallrechts), die in Rückhaltebecken nach Ereignisse abgelagert werden,

erscheinen die Bindung des Geschiebes durch Konsolidierungs- und Stabilisierungsmaßnahmen

in der Sammel- oder Schluchtstrecke der Einzugsgebiete als besonders interessante Verbauungsalternative.

Es stellt sich die Frage, ob die Geschiebebindung nicht langfristig betrachtet

kostenwirksamer ist, als häufig auftretende Verfüllungen von Rückhaltebecken zu räumen und

Feststoffe, die meist mit Schwemmholz „kontaminiert“ sind, entsprechend Abfallwirtschaftsgesetz

und DeponieVO zu deponieren. Der vorliegende Artikel zeigt diverse Verbauungsalternativen

in Steilgerinnen auf und bewertet dieselben in qualitativer Form. Besonderes Augenmerk

wird auf die Verbauungsvarianten im Gsaritzerbach in St.Veit in Defereggen (Osttirol) gelegt.

Bei Fragen zu diesem Artikel wenden Sie sich bitte direkt an den Autor:
DI Pussnig Hanspeter
Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol, Gbl Osttirol
Kärntnerstraße 90
9900 Lienz
Ing. Diemling Martin
Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Osttirol
Kärntnerstraße 90
9900 Lienz