Wildbach- und Lawinenverbauung in Bayern
Torrent and avalanche control in Bavaria

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Heft 159, August 2008, 72. Jahrgang

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Frei Peter

Vorwort - Wildbach- und Lawinenverbauung in Bayern

Wildbach- und Lawinengefahren zu reduzieren ist im gesamten Alpenraum eine wichtige Grundlage für den Erhalt und die Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums. Bayern hat nach der Definition der Alpenkonvention mit rund 11 000 km² Anteil 5,8 Prozent am rund 190 000 km² großen Alpenraum. Der bayerische Alpenanteil reicht vom Nationalpark Berchtesgaden im Osten bis zum Ufer des Bodensees im Westen. Er umfasst große Teile der nördlichen Kalkalpen mit den vorgelagerten, sehr Rutschungsgefährdeten Flyschgesteinserien. Die Gefährdungsintensität ist vermutlich nicht so hoch wie in den zentralalpinen Bereichen, da die Höhenunterschiede etwas geringer und die Hanglagen am Nordrand der Alpen größtenteils mit bislang stabilen Bergwäldern bis zur Waldgrenze bewachsen sind. Rund 500 Wildbäche, denen eine große Anzahl von Seitenbächen zufließt, verzeichnet das bayerische Wildbachverzeichnis von 1963. Insgesamt 13 000 Kilometer Wildbach-Fließstrecke sind zu betreuen.

 

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MR Frei Peter
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
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