Der alpine Lebensraum im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Naturgefahren
Alpine living areas in conflict with substainability and natural hazards

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Heft 153, Jänner 2005, 69. Jahrgang

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Thöni Magdalena

Was sind Schutzmaßnahmen wert? Wie können Investitionen in aufwändige Schutzmaßnahmen ökonomisch evaluiert werden?

"Der alpine Raum war in den vergangenen 50 Jahren durch eine starke sozio – ökonomische Entwicklung geprägt, die sich insbesondere an Indikatoren wie etwa der Zunahme der Bevölkerung, der Gebäudezahlen, aber auch dem Personen- und Güterverkehr und dem Tourismus beobachten lässt. Dieses permanente Wachstum führte und führt zu einem Anstieg der gesellschaftlichen Verletzlichkeit (Bevölkerungszunahme, Industrialisierung oder Besiedelung stark exponierter Zonen) im Falle von Naturgefahren. Die Forderung nach einem integralen Schutzkonzept wird damit besonders auf der gesellschaftlichen Ebene laut, um mittels kollektiv bereitgestellter Schutzmaßnahmen die gefährdeten gesellschaftlichen Werte zu schützen. "

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The coexistence of human beings and nature has defined Alpine livelihoods ever since. The expansive change of social values in the last 50 years and the constant enlargement of human living space imply the increase of the damage potential (social vulnerability) in case of a catastrophe. Therefore an integral risk management is needed which should be evaluated from a social perspective. The following paper outlines how economic theory can contribute to the question of how protective measures can be evaluated and demonstrates at the same time, how decisions can thereby be supported.

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Mag. Thöni Magdalena
alpS - Zentrum für Naturgefahren Management
Grabenweg 3
6020 Innsbruck