Sektion Oberösterreich
Regional management Upper Austria

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Heft 156, Oktober 2007, 71. Jahrgang

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Bitterlich Wolfram

Wildbachverbauung und Ökologie

Das in der Öffentlichkeit zuweilen oberflächlich getroffene Vorurteil, dass die.wildbach nur Stahlbetonsperren oder durchgehende Ufermauern errichte, kann in Oberösterreich nicht bestätigt werden. Aufgrund der Trift sind in Oberösterreich schon seit Jahrhunderten naturnahe Verbauungen als Ergänzung zu technischen Schutzmaßnahmen errichtet worden. Mit der Inkraftsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie werden Schutzmaßnahmen neben der technischen und wirtschaftlichen Effizienz vermehrt auch auf die ökologische Verträglichkeit geprüft. Dabei gilt es einen Mittelweg zu finden zwischen genügend Schutz für den Siedlungsraum und durchgängig ökologisch wertvollen Fließgewässern mit intakter Dynamik sowie möglichst geringer landschaftlicher Beeinträchtigung. Neben einem kurzen historischen Abriss über die Entwicklung der ingenieurbiologischen Maßnahmen in der Sektion Oberösterreich skizziert der Artikel den aktuellen Stand des Umsetzungsprozesses der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Torrent control and ecology

There is a cursory prejudice of the public that die.wildbach only erects ferroconcrete barriers or continuous shore walls, but this prejudice is not evident in Upper Austria. Due to the drift, there have been nature-oriented barriers in Upper Austria for centuries that serve as an extension of technical safety measures. With the enforcement of the EU-Water Framework Directive (WRRL), the safety measures are not only examined for technical and economic efficiency but are also increasingly tested with regard to their ecological compatibility. The main aim is to strike a balance between the protection of the area of settlement and the streams with an intact dynamic flow while at the same time keeping topographical limitations to a minimum. In addition to a short historical overview of the development of biological engineering in the Upper Austria section, this article focuses on the current state of knowledge in the implementation of the EU-Water Framework Directive (WRRL).

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Dipl.-Ing. Dr. Bitterlich Wolfram